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Presse: Commerzbank droht Strafe wegen Iran-Geschäften 25.11.2010
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) stehen in Zusammenhang mit früheren Geschäften des Kreditinstituts im Iran möglicherweise Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe ins Haus.
Die US-Behörden hätten das Institut gebeten, "über die USA erfolgte US-Dollar-Transaktionen" der Jahre 2002 bis 2007 zu prüfen, erklärt Markus Beumer, Chef der Mittelstandsbank der Commerzbank, im Interview der "Börsen-Zeitung" (Donnerstag). "Das tun wir derzeit in Abstimmung mit den US-Behörden, Ergebnisse liegen noch nicht vor", erklärte der Manager. Eine Einigung werde demnächst erwartet
Beumer hält es für verfrüht, sich zu auf die Bank zukommenden Belastungen zu äußern. Legt man die von anderen Instituten geleisteten Vergleichszahlungen zu Grunde, ist eine Summe in dreistelliger Millionenhöhe in Euro zu erwarten, schreibt die Zeitung.
Zuletzt hätten sich die Beträge, mit denen sich Banken freikaufen, nach Angaben der Zeitung reduziert: Im Dezember vergangenen Jahres etwa hatte die Credit Suisse Group AG (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) wegen Verletzungen von US-Sanktionen gegen den Iran noch in eine Strafe von gut 500 Mio. Dollar eingewilligt. Die britische Großbank Barclays plc (ISIN GB0031348658 / WKN 850403) kam in diesem Sommer mit einer Zahlung von knapp 300 Mio. Dollar davon. Ob und inwieweit die Commerzbank Rückstellungen für Risiken aus ihren Iran-Geschäften gebildet hat, ist laut dem Bericht unklar. Ein Sprecher der Bank wollte sich dazu nach Angaben der Zeitung am Mittwoch nicht äußern. Auf Druck der USA hatte die Commerzbank ihr Neugeschäft im Iran 2007 eingestellt.
Die Aktie der Commerzbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,30 Prozent bei 5,90 Euro. (25.11.2010/ac/n/d)
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